Webdesigner, Programmierung und SEO

Sportfotopix

Professionelle Spieler und Mannschaftsfotos kostenfrei für Vereine

Kunde Sportfotopix
Zeitraum März 2021
Leistungen Webdesigner, Programmierung und SEO
Sportfotopix

Fallstudie · SEO & Webentwicklung

Wie sportfotopix.de aus dem Nichts auf Seite 1 kam

Ein neues Projekt in einer Nische ohne etablierte Konkurrenz auf der einen Seite, auf der anderen null Sichtbarkeit bei Google. Innerhalb weniger Monate hat sich das gedreht. Was wir gemacht haben und warum es funktioniert hat.

  • Kunde: Sportfotopix
  • Branche: Vereins- und Sportfotografie
  • Leistungen: Webentwicklung, SEO, Content
  • Stack: WordPress, Custom Theme, ACF

Die Ausgangslage

Sportfotopix fotografiert Mannschaftsfotos und Spielerportraits für Sportvereine, kostenlos für den Verein, finanziert über die Bildbestellungen der Spieler und Eltern. Ein gutes Geschäftsmodell mit einem Problem: Vereine kannten das Angebot nicht. Wer als Trainer nach einem Fotografen für sein Team sucht, googelt. Und dort war Sportfotopix schlicht nicht zu finden. Zum Start der Zusammenarbeit kam die Seite im Monat auf wenige hundert Einblendungen bei Google, verteilt fast nur auf den eigenen Namen.

Die Nische ist speziell. Es geht nicht um ein einzelnes Keyword mit hohem Volumen, sondern um hunderte kleiner Suchanfragen: „Fotograf für Mannschaftsfotos“, „Teamfotos vor Ort“, „Vereinsfotos kostenlos“, dazu jede Sportart einzeln. Klassisches Longtail. Für so einen Markt braucht es keine Handvoll optimierter Seiten, sondern viele thematisch passende Inhalte die zusammen ein Netz bilden.

Das technische Fundament

Die Seite läuft auf WordPress, aber ohne Page Builder. Wir haben ein eigenes Theme entwickelt, sauber und schlank, mit ACF für die pflegbaren Inhalte. Der Grund ist simpel: Page Builder erzeugen aufgeblähten Code, der die Ladezeit ruiniert und Google nicht gefällt. Ein handgeschriebenes Theme lädt schneller, ist besser strukturiert und lässt sich für SEO exakt kontrollieren.

Auf dieser Basis kam die technische SEO-Arbeit: strukturierte Daten für die einzelnen Sportarten, damit Google die FAQ-Bereiche direkt im Suchergebnis anzeigt. hreflang-Auszeichnung für den deutschsprachigen Raum, um irrelevante Zugriffe aus dem Ausland auszusortieren. Ein automatisiertes internes Verlinkungssystem, das die wichtigsten Seiten stärkt, ohne dass jemand jeden Artikel von Hand anfassen muss.

Die Ergebnisse

Über die Zusammenarbeit hinweg hat sich die Sichtbarkeit grundlegend verändert. Die folgenden Zahlen vergleichen das erste volle Quartal nach dem Start mit dem jüngsten Quartal, also gleiche Zeiträume ohne Ausreißer-Effekte.

  • +644 % Sichtbarkeit bei Google – Impressionen im Quartalsvergleich
  • +159 % Klicks aus der Suche – im selben Vergleich
  • Seite 1 für die wichtigsten Keywords, vorher jenseits von Seite 2

Wichtiger als die reinen Sichtbarkeitszahlen ist aber, was daraus wurde. Die Seite, über die sich Fotografen und Vereine melden, hat nach einer gezielten Überarbeitung ihre Klickrate vervielfacht und erreicht heute eine der besten Klickraten der ganzen Website. Aus Sichtbarkeit wurden Anfragen. Und genau darum geht es.

Der Trend hält an. Auch in den jüngsten Wochen sind die Klicks gegenüber dem vorherigen Zeitraum weiter gestiegen, bei gleichzeitig besserer Klickrate. Die Arbeit wirkt nicht als einmaliger Ausschlag, sondern als stabile Entwicklung nach oben.

Warum Content der Hebel war

Ein technisch sauberes Fundament bringt nichts, wenn keine Inhalte darauf stehen. Für jede Sportart, für jede typische Suchfrage eines Vereinsverantwortlichen ist ein eigener Artikel entstanden. Kein dünnes Füllmaterial, sondern Texte die eine konkrete Frage beantworten: Was kostet ein Fotograf für Mannschaftsfotos? Welche Anforderungen hat das DFBnet an Spielerfotos? Wie läuft ein Fototag im Verein ab?

Diese Inhalte ziehen genau die Leute an, die kurz vor einer Entscheidung stehen. Jemand der nach „Spielerfotos DFBnet Anforderungen“ sucht, hat ein akutes Problem und Sportfotopix hat die Lösung. Der Artikel beantwortet die Frage und führt am Ende zum kostenlosen Fototag. So wird aus einem Ratgeber ein Vertriebskanal.

Jeder Text durchläuft dabei denselben Anspruch: verständlich, ehrlich, ohne Marketing-Geschwätz. Vereine merken schnell, ob jemand ihre Situation versteht oder nur verkaufen will.

Was das Projekt zeigt

SEO ist kein einmaliger Handgriff, sondern eine Kombination aus solider Technik, passenden Inhalten und laufender Beobachtung. Wir werten regelmäßig aus, welche Suchbegriffe Sichtbarkeit bringen aber noch keine Klicks, und schärfen dann nach. Ein Titel hier, ein neuer Artikel dort, eine bessere interne Verlinkung. Kleine Schritte, die sich summieren.

Für Sportfotopix bedeutet das: eine Seite, die neue Vereine erreicht, ohne dass für jede Anfrage Werbebudget fließen muss. Der Aufwand steckt in der Substanz, nicht im Anzeigenkonto. Und diese Substanz arbeitet weiter, Monat für Monat.

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